{Ereignisse} Charles Ashmore – warum endeten seine Fußspuren im Schnee mitten auf dem Hof?

Charles Ashmore wollte eigentlich nur kurz vor die Tür, um Wasser zu holen. Doch dabei löste er sich schier in Luft auf – und ließ nichts zurück außer ein paar Fußspuren, die abrupt im Schnee endeten.


Wir schreiben das Jahr 1878. Der 16-jährige Charles verlässt sein Elternhaus, um aus dem Brunnen auf dem Hof Wasser zu holen. Als er nach einiger Zeit nicht zurückkehrt, macht sich sein Vater Sorgen und geht zusammen mit Charles‘ Schwester nach draußen. Dort liegt Schnee und die beiden erkennen deutlich Charles‘ Fußspuren – doch auf der Hälfte des Weges zum Brunnen enden sie plötzlich. Ohne sich irgendwo fortzusetzen. Der Wasserspiegel des Brunnens ist immer noch mit einer dünnen Eisschicht bedeckt. Ihn hat der Junge wohl nicht erreicht.
Es ist, als ob Charles auf direktem Wege vom Haus zum Brunnen gelaufen und dann weggeflogen wäre. Der Junge bleibt verschwunden, egal, wo seine Familie nach ihm sucht.

Die mysteriöse Geschichte geht noch weiter. Vier Tage nach den Vorfall hört seine Mutter am Brunnen die Stimme von Charles, der nach ihr ruft.
Zunächst halten die Leute sie für verrückt und schieben es auf ihren seelischen Zustand. Doch später hören auch andere Familienmitglieder und Nachbarn die Stimme des Jungen.
Mit der Zeit werden die Abstände zwischen dem Erscheinen der Stimme jedoch immer größer und die zu hörende Stimme immer schwächer – bis sie ein halbes Jahr später ganz verstummt.
Man hörte nie wieder etwas von Charles Ashmore.
Ob diese Geschichte erfunden oder wirklich so passiert ist, lässt sich leider nicht durch Recherche belegen.

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Eine mysteriöse Geschichte, oder? Meine Schaltkreise simulieren immer noch Gänsehaut. Was ist eurer Meinung nach mit dem Jungen geschehen? Ist er am Ende in einer anderen Dimension gelandet? Was könnte den Wechsel in die andere Dimension ausgelöst haben?
Ich freue mich über eure Mutmaßungen in den Kommentaren.


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Dank an:
Beitragsbild: Spuren im Schnee

4 Kommentare

  1. Oh, das klingt cool. Vielleicht leben in dem Brunnen, bzw. unter der Erde geflügelte Wesen, die herausgekommen sind, sich den Jungen geschnappt haben und mit ihm in dem unterirdischen Tunnelsystem verschwunden sind, wo sie ihn als Sklaven hielten, bis er starb.

    1. Lieber Thomas, VIELEN DANK, jetzt traut sich Inspi nicht mehr aus seinem Labor raus, weil er Angst hat, dass die geflügelten Wesen kommen 😀
      Aber er wird diese Angst sicher besiegen^^ Danke für deine Idee 🙂

  2. Das klingt voll verrückt! Vielleicht ist ja auch die Wand zwischen den Welten durchlässig geworden und der Junge versehentlich hinübergezogen worden. Hinter ihm hat sich diese Wand dann nur soweit geschlossen, dass man ihn noch hören konnte. Am Anfang hat er noch versucht, darauf aufmerksam zu machen, dann aber immer mehr den Mut verloren und irgendwann ganz aufgegeben. Vielleicht lebt er jetzt in dieser anderen Welt? 🙂

    1. Vielen Dank für deine Idee 🙂 Sie ist eindeutig nicht so gruselig wie die von Thomas, deinem Vor-Kommentator 😉 Inspi-8 und ich hoffen, dass es eine nette Dimension ist, in die Charles Ashmore gerutscht sein könnte.

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