{Ereignisse} Kim Peek – hatte er ein so gutes Gedächtnis wie Google?

Der Amerikaner Kim Peek war ein sogenannter Savant, ein Inselbegabter. So bezeichnet man Menschen, die eine sehr spezielle Begabung in einem kleinen Teilbereich („Insel“) und eine geistigen Behinderung und Entwicklungsstörungen haben. Er hatte eine faszinierende Gabe.

Kim Peek, der leider schon gestorben ist, war für sein erstaunliches Gedächtnis bekannt. Nach eigener Aussage kannte er den Inhalt von 12.000 Bücher so gut wie auswendig, obwohl er jedes Buch nur einmal gelesen hatte.
Er musste sich eine Buchseite nur ungefähr sieben Sekunden angucken, um den vollständigen Inhalt im Kopf zu haben. Beim Lesen hatte er eine spezielle Methode: Mit dem linken Auge las er die linke Buchseite, mit dem rechten die rechte.
Normalerweise kann diese Lesemethode nicht funktionieren, weil sich der Mensch nur auf eine Sache konzentrieren kann. Doch bei Kim Peek waren die Verbindungen zwischen den beiden Großhirnhälften viel weniger ausgeprägt als bei gesunden Menschen. Deshalb konnte er auf seine Weise zwei Buchseiten gleichzeitig lesen.

Der Amerikaner konnte aber noch mehr: Ohne im Kalender nachzuschlagen, wusste er zum Beispiel sekundenschnell, auf welchen Wochentag ein bestimmtes Datum in der Vergangenheit fiel. Er konnte aus dem FF jedes Straßennetz in den US-Staaten nennen. Oder alle Telefonvorwahlen und Postleitzahlen der USA aufzählen.
Wegen seiner Gaben nannte Kims Vater ihn Kim-puter.

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Das ist wiiiirklich eine faszinierende Gabe.
Wie mag wohl ein Tag im Leben von Kim Peek ausgesehen haben? Was mag er für Träume und Ziele gehabt haben?

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Dank an:
Beitragsbild: Intelligenz

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