{Tipps} Wie man Klischee-Figuren interessant macht

Es gibt bei Buchfiguren eine Art, die ich besonders spannend finde: Anti-Klischee-Figuren. Also Figuren, die auf den ersten Blick wie das wandelnde Klischee aussehen, auf dem zweiten aber deutlich interessanter sind.


Zum Beispiel ein totaler Macho-Typ, der immer eine Traube Mädels im Arm und drei teure Autos auf dem Parkplatz hat – insgeheim aber im Altenheim aushilft.
Das würde man von so einem Typen doch nie erwarten, oder?

Wenn ihr so eine Figur erfinden wollt, dann nehmt doch das schrecklichste Klischee, das euch einfällt und sucht euch eine Eigenart oder ein Hobby, die/das sowas von überhaupt nicht dazu passen.

Hier ein paar Ideen von mir für euch, aus denen ihr euch gerne etwas aussuchen dürft 😉

Klischee: „Blondinen sind dumm“
Was die Figur zum Anti-Klischee macht: Blondine jobbt in einem Café als Kellnerin, um sich das Mathematikstudium finanzieren zu können

Klischee: „Alle großen sportlichen Männer sind Basketballer“
Was die Figur zum Anti-Klischee macht: Großer sportlicher Mann hasst Ballsportarten (besonders Basketball) und spielt Minigolf und Schach

Klischee: „Frauen haben keinen Orientierungssinn“
Was die Figur zum Anti-Klischee macht: Gib der Frau Kompass und Karte und sie führt dich durch den dichtesten Wald auf der Erde und wieder zurück.

Klischee: „Hier könnte dein Klischee stehen“ 😉

Ich möchte diese Liste gerne ergänzen: Habt ihr auch Ideen zu Anti-Klischee-Figuren? Ich freue mich über eure Kommentare ♥

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