{Bilder} Wer hat in den Ruinen auf der Klippe gelebt?

Ich stelle es mir toooooll vor, am Rand einer Klippe zu stehen, auf das Meer hinauszuschauen und sich den Wind um die Ohren blasen zu lassen.
Und wenn man dann noch den Blick auf alte Ruinen hat, zu denen man sich eine Geschichte ausdenken kann, ist der Tag doch perfekt, oder?^^

Wer könnte an dem Ort auf dem Bild gelebt haben?
Ich freue mich über eure Ideen in den Kommentaren 🙂

Inspirationsbild-Klippen-Inspirationen für Autoren

Quelle: Dieses Bild habe ich leider auf Pixabay nicht mehr gefunden, deshalb fehlen hier die Verlinkungen. Falls jemand zufällig darauf stößt oder der Urheber ist: Bitte unter diesen Beitrag kommentieren 🙂 Danke ♥

6 Kommentare

  1. Erst wollte ich abwarten, was für Unfug der Kleine anstellt, doch die Frage ist zu schön!

    Ein alter, knochiger Mann mit grauen, langen Haaren und trüben, müden Augen. Mit seiner erdfarbenen Kleidung passt er sich perfekt ans Umfeld an.
    Er legt den letzten Stein auf das Grab seiner Frau, ehe er bis an den Rand der Klippe tritt. Er hört das Rauschen der Wasserfälle und riecht die frische Luft der Winde. All das kostet er aus, bevor er die Arme ausbreitet und den Schritt ins Leere wagt.
    Eine einzelne Träne entweicht ihm und lächelnd denkt er: „Gleich bin ich wieder bei dir.“

    1. Hallo liebe Xia,
      danke, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast. <3
      Du hast einen berührenden Moment eingefangen und Inspi-8 und ich sind immer noch ganz bewegt und traurig. Aber für den Mann war es wohl der beste Weg, den er gesehen hat. Ich hoffe, er findet seinen Frieden ^.^

      PS: Ich bin dir sehr dankbar, dass du nicht zugelassen hast, dass Inspi-8 sich in seinem Labor langweilt – das letzte Mal hat er gekocht und ich habe noch gefühlt zwei Wochen lang Mehl aus den verwinkeltsten Ecken gesaugt 😀

  2. An einem sonnigen Tag stand eine junge Frau auf dem höchsten Punkt der Ruine, sah mit ihren traurigen Augen nach oben in die Weiten des Himmels und besah sich die anderen Planeten und den Himmel. Seufzend schloss sie die Augen und dachte nach, als sich plötzlich zwei Arme um sie schlangen und sie an eine warme Brust zogen. Ein junger Mann stand hinter ihr und blickte sie an.
    „Woran denkst du?“, fragte er sie mit tiefer Stimme.
    „An die Freiheit“, antwortete sie ihm.
    Er seufzte leise und sah nun ebenfalls nach oben, wie die junge Frau, die ihre Augen wieder geöffnet hatte.
    Die beiden waren auf einem einsamen Stück Planet erwacht und lebten nun seit einigen Jahren dort, doch so sehr sie es bisher auch versucht hatten, sie fanden einfach keinen Ausweg, keinen Ausweg in die Freiheit.
    Der junge Mann drehte sie zu sich um und blickte ihr tief in die Augen und lächelte.
    „Ich verspreche dir, wir werden einen Weg zurück finden, du musst nur daran glauben, dass wir das schaffen“, sprach er sicher und mit fester Stimme.
    „Ja, ich glaube daran, dass wir das schaffen, denn zusammen schaffen wir alles“, lächelte sie zu ihm herauf und ihre Augen verloren den traurigen Glanz und begannen zu strahlen.

    1. Liebe Natalie, danke, dass du deine Geschichte mit uns und der Welt geteilt hast <3
      Inspi-8 und ich fanden sie wirklich rührend und voller Hoffnung – wahre Liebe schlägt einfach alles und sicher schaffen die beiden es, den Planeten eines Tages zu verlassen ^.^

  3. Cara lag auf der Wiese gegenüber den vom Nebel verhüllten Klippen und genoss die Sonne auf ihrem Gesicht. Sie war nach langer Zeit wieder hierher zurückgekommen und wie jedes Mal führte ihr erster Weg sie hier herauf an die Stelle, wo Meer und Land aufeinandertrafen und die Nebel wallten.
    Nach einiger Zeit richtete sie sich auf und sah, dass der Nebel sich gelichtet hatte und eine Burg auf den Klippen enthüllte. Die Fahne auf dem Burgturm flatterte im Frühlingswind und Menschen liefen geschäftig hin und her. Cara winkte hinüber, aber niemand schien sie wahrzunehmen. Sie stand auf und winkte noch einmal. Da sie wieder keiner bemerkte, setzte sie sich, neugierig geworden, langsam in Bewegung in Richtung der Klippe. Im selben Augenblick wallte der Nebel erneut auf und verbarg Burg und Menschen.
    Verwundert wandte sie sich um und nahm den Weg in Richtung des kleinen Dorfes, um in ihre Pension zurückzukehren. Paula, die Wirtin, trank gerade eine Tasse Kaffee.
    „Hi, Cara! Du warst ja schon zeitig unterwegs. Möchtest du auch eine Tasse?“
    „Gern. Ich bin hoch zu den Klippen gelaufen und habe das erste Mal die alte Burg dort oben gesehen. Bis jetzt war es immer nebelig, wenn ich dort oben war.“
    „Die Burgruine kenne ich schon seit meiner Kindheit und Nebel ist dort eher selten.“
    Cara hob die Augenbrauen. „Burgruine? Das war keine Burgruine. Ich habe eine intakte, bewohnte Burganlage gesehen.“
    „Das ist ja seltsam, aber vielleicht haben dir Sonne und Nebel einen Streich gespielt?“
    Cara nippte vorsichtig an ihrem Kaffee. Nein, dachte sie, ich weiß, was ich gesehen habe.

    1. Liebe Filzhexelia,
      danke für deine tolle Geschichte <3
      Inspi-8 und ich haben es genossen, sie zu lesen ^.^ Spannend, dass auf der Klippe eine geheime Burg steht ^.^

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